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Adolf Stoecker (1835-1909)

11.12.1835 in Halberstadt - 02.02.1909 in Gries bei Bozen (Südtirol)

Adolf Stoecker auf einer Portraitfotografie aus Oertzen, Dietrich von (Hrsg.): Adolf Stoecker. Lebensbild und Zeitgeschichte, Schwerin, Verlag Friedrich Bahn 1912.

Adolf Stoecker. Lebensbild und Zeitgeschichte

Oertzen, Dietrich von (Hrsg.): Adolf Stoecker. Lebensbild und Zeitgeschichte. Im Auftrag der Familie herausgegeben von Dietrich von Oertzen. Volksausgabe, Schwerin, Verlag Friedrich Bahn 1912, 4. Aufl., S. VIII, 544.

Vorwort
I. Kindheit und Jugend. Eltern und Geschwister. Familienleben in Halberstadt. Prozeß Leonardy. Der Gymnasiast. Die Bekehrung
II. Student und Kandidat. Studium in Halle. Korpsleben, Relegation. Übersiedlung nach Berlin. Hauslehrer in der Neumark und in Kurland. Reisen
III. Die ersten Pfarrämter. Seggerde und Hamersleben. Pfarramtliche Erfahrungen. Vermählung mit Anna Krüger
IV. Metz. Pfarramtliche Arbeit. Gründung einer Herberge, einer Diakonissen-Station, einer höheren Töchterschule. Berufung nach Berlin
V. Die erste Zeit in Berlin. Gründung der Stadtmission. Kirchenpolitische Lage. Anfänge der "Hofprediger-Partei"
VI. Der Beginn der Berliner Bewegung. Eiskeller-Versammlung. Gründung der christlich-sozialen Partei. Die Attentate. Der Schneider Grüneberg
VII. Die Zeit nach den Attentaten. Die erste Wahlbewegung der Christlich-Sozialen 1878
VIII. Fortsetzung der Arbeit 1879. Die Stellung der kirchlichen Behörden. Stoecker wird in die Generalsynode berufen, in das Abgeordnetenhaus gewählt
IX. Der Kampf gegen die Juden beginnt. Große Rede am 19. September 1879. Die antisemitische Bewegung wächst
X. Der Kampf gegen die Juden geht fort. Zusammenstoß mit Bismarck wegen Bleichröder. Judendebatte im Landtag über die Antisemiten-Petition
XI. Ein bewegtes Jahr. 1881. Neue Wahlen zum Reichstag. Günstige Ziffern in Berlin. Stoecker in Minden und in Siegen gewählt. Die "Botschaft". Agitationsreisen. Konflikt mit der theologischen Fakultät in Jena
XII. 1882/83. Antisemitische Kämpfe. Der "Ritualmord" von Zisza-Eßlar. Konflikt mit Professor Strack über das Koö-Nidre-Gebet. Landtagswahlen: Stoecker und Wagner gewählt. reise nach London
XIII. Kirche und Stadtmission. Gemeinschaftspflege und Evangelisation. Friedrich von Schlümbach. Provinzial- und Stadtsynode
XIV. Das Jahr 1884. Reichstagswahl. 60 000 konservative Stimmen in Berlin. 3000 Sozialdemokraten stimmen für Stoecker
XV. Der Prozeß Bäcker. Stoeckers Stellung als Hofprediger gefährdet. Wird durch einen Brief des Prinzen Wilhelm an den Kaiser Wilhelm I. hergestellt
XVI. Die Jahre 1886 und 1887. Septennatswahl. Bismarck fordert das Kartell auch in Berlin. Stoecker und Wagner treten zurück von der Bewegung, Cremer verrät sie. Generalsynode. Kampf um die Verselbständigung. Der evangelische Bund. Stoecker verteidigt den christlich-sozialen Gedanken gegen Doktrinäre und gegen Pietisten
XVII. Die Waldersee-Versammlung. Kaiser Wilhelm I. stirbt 1888. Kaiser Friedrichs Regierung. Der Kronrat über Stoecker. Neuwahlen zum Landtag. Stoecker in Bielefeld gewählt. Kaiser Wilhelm II. zur Regierung. Der Hof rückt von Stoecker ab. Der "Scheiterhaufenbrief"
XVIII. Hofprediger oder Politiker? Vertrag mit Lucanus. Differenzen über die Auslegung. Stoecker demissioniert wgen Übergehung im Amt. Viele Zuschriften
XIX. Der evangelisch-soziale Kongreß. Die ersten Tagungen. Die Gegensätze zwischen liberaler und positiver Theologie verstärken sich
XX. Reisen im Innland und Ausland. Parlamentarisches. Generalsynode von 1891. Intrige gegen Stoecker. Krisis in der "Positiven Union"
XXI. Stoecker und Witte. Reise nach Chikago. Generalsynode von 1894
XXII. Die Vorboten der Krisis. 1894. 1895. Stoecker verliert das Mandat in Siegen. Kampf mit den Antisemiten. Erlaß des Ev. Oberkirchenrats. Der Fall Hammerstein. Differenz mit Naumann. Der Fall Brecher
XXIII. 1896. Trennung von den Konservativen. Gründung der christlich-sozialen Partei. Redaktionswechsel im "Volk". Der Bremer Aufruf. Persönliches
XXIV. Die Ära Stumm. Stumm Günstling am Hofe. Das "Pastoren-Telegramm". Stoeckers Prozeß. Stumm verurteilt. Oberhofmeister von Mirbach und der Berliner Kirchenbau
XXV. Evangelisch-sozial und kirchlich-sozial. Kongreß in Erfurt 1895. Intrigen gegen Stoecker. Sein Austritt. Gründet mit Graf Solms, Nathusius, Weber die kirchlich-soziale Konferenz. Die ersten christlichen Gewerkschaften. Generalsynode von 1894. Konflikt der Stadtmission mit dem Evangelisch-kirchlichen Hilfsverein. Wichern-Jubiläum in Wittenberg
XXVI. Generalsynoden 1897 und 1903. Die Stadtmission
XXVII. Stoecker als Parlamentarier
XXVIII. Stoecker als Theologe, als Pfarrer, als Kirchenpolitiker
XXIX. Die letzten Arbeitsjahre. 1898-1906. Der ertrag des Lebens
XXX. Der 70. Geburtstag. Alter, Erkrankung, Ende
XXXI. Nachlese
XXXII. Stoecker-Literatur
Namenregister.

Buchgestaltung:

Adolf und Anna Stoecker. Brautbriefe

Oertzen, Dietrich von (Hrsg.): Adolf und Anna Stoecker. Brautbriefe. Im Auftrag der Familie herausgegeben von Dietrich von Oertzen. Mit einem Bildnis, Schwerin, Verlag Friedrich Bahn 1913, 3. Aufl., S. 325.

Buchgestaltung:

Verlagswerbung im Buch:

D. Adolf Stoecker. Reden im Reichstag

Mumm, Reinhard (Hrsg.): D. Adolf Stoecker. Reden im Reichstag. Amtlicher Wortlaut, Schwerin, Verlag Friedrich Bahn 1914, (1. Aufl.), S. VII, 510.

Adolf Stoecker als Redner (Vorwort)
1. Sonntagsruhe in Reichsbetrieben
2. Im Kampf wider den Fortschritt
3. Soziale Reform
4. Die Berliner Bewegung und der Berliner Fortschritt
5. Christlich-sozial und sozialdemokratisch
6. Freiheit der Religion
7. Wider den Kulturkampf
8. Arbeiterschutz
9. 10. Menschlichkeit gegen Schwarze
11. Wider die Sozialdemokratie
12. 13. Für die nationale Produktion
14. Aus den Tiefen der Wahlagitation
15. Bessere Sonntagsruhe
16. Alte Wahlfragen
17. Sklavenhandel und Schnapseinfuhr
18. Branntweinhandel in den Schutzgebieten
19. Sonntagsruhe, Kinder- und Frauenschutz
20. Evangelische und katholische Mission in den Schutzgebieten
21. Ein neuer Versuch zur Förderung des konfessionellen Friedens in den Schutzgebieten
22. Branntwein in den Schutzgebieten
23. Fortbildungsschulen
24. Handelsvertrag
25. Die Berliner Bewegung, der Antisemitismus und Fürst Bismarck
26. Sonntagsruhe
27. Sieger
28. Der Antisemitismus
29. Christlich-soziale Politik
30. Sozialreform in der Postverwaltung
31-33. Reichsbetrieb - Musterbetrieb
34. Unser Heer, unser Stolz
35. 36. Die Berliner Bewegung und die Sozialdemokratie
37. 38. Arbeitskammer
39. Ausländische Gerbstoffe
40. Weltpolitische und innerpolitische Grundfragen
41-43. Postetat
44. Der Zweikampf
45. 46. Der Postunterbeamten-Verband
47. Der Boxeraufstand
48. Ehre sei Gott in der Höhe
49. Religion ist nicht Privatsache
50. Der Feldzug in China
51. Sozialpolitik bei der Post
52. Die Haussklaverei
53. Der Tuckerbrief und der "Scheiterhaufenbrief"
64-57. Mitten im Kampf
58. Der Zweikampf der Heere
59. Die politische Gesamtlage
60. Der konfessionelle Friede
61. Spiritismus, Kranken- und Irrenhäuser
62. Reichspost
63. 64. Kinderarbeit
65. Christlich-soziale Grundfragen und Herr Bebel
66. 67. Noch einmal Kinderschutz
68. Soziale Reform und soziale Revolution
69-73. Wieder inmitten des Kampfgewühls
74. Wieder die Postverwaltung
75. Beamtenfürsorge
76-79. Noch einmal Herr Bebel
80. Bebels und Stoeckers Grundgedanken
81. Arbeitskammern
82. Die Post
83. Unser Heer
84. Im Kampf um unser Heer
85. Die Mission und der Aufstand in Südwest
86. Deutsche Weltpolitik
87. Der Bergarbeiterstreik
88. Die Post
89. Toleranz
90. Landwirtschaft und Handelsverträge
91. Wider die Revolution
92. Wider den Zweikampf im Heere
93. Freiheit der Religionsübung
94. Vorwärts auf dem Wege sozialer Reform
95. Die Sozialdemokratie als Feindin der Freiheit
96. Unsere Rechtsprechung, die Ehe und die Witzblätter
97. Das letzte Wort zugunsten des Postpersonals
98. Der Toleranzantrag des Zentrums
99. 100. Die Erbschaftssteuer und die milden Stiftungen
Namen- und Sachregister

Buchgestaltung:

24.04.2012

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USt.Id.-Nummer: DE257740465

Das Buch

Der erste schreibt es,
Der zweite vertreibt es,
Der dritte verschmäht es,
Der vierte ersteht es,
Den fünften entflammt es,
Der sechste verdammt es,
Der siebente schätzt es,
Der achte versetzt es,
Der neunte verpumpt es,
Der zehnte zerlumpt es,
Der elfte vergräbt es,
Der zwölfte verklebt es
Zu Tüten, denn im Krämerladen
Da kommen sie schliesslich alle zu Schaden!

Heinrich Seidel

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